Von Markus Rettinger · Rettinger Epoxid Boden Design · Stand: Oktober 2026
Versiegelung
Dünn, schließt die Poren, bindet Staub. Gut für wenig beanspruchte Flächen und Betonoptik.
Uni-Beschichtung
Geschlossene, farbige Schicht für Keller, Garage, Lager und Gewerbe.
Chips-System
Farbchips in der Beschichtung kaschieren Staub und Gebrauchsspuren – beliebt in Garagen.
Design- und Metallic-Systeme
Für Wohnräume und Repräsentationsflächen: Marmor, Metallic, Linien. Technisch belastbar, optisch ein Unikat.
Was die Systeme unterscheidet
Bodenbeschichtungen unterscheiden sich in Schichtdicke, Belastbarkeit und Optik. Eine Versiegelung ist dünn und schützt vor allem vor Staub und Flecken. Eine Beschichtung baut mehr Material auf und ist deutlich belastbarer. Design- und Metallic-Systeme legen zusätzlich den Fokus auf die Optik.
Die Versiegelung im Detail
Eine Versiegelung bindet Staub, macht die Oberfläche leichter zu reinigen und schützt vor eindringenden Flüssigkeiten. Sie eignet sich für Keller, Lager und Nebenräume, in denen es vor allem um Sauberkeit geht. Die Struktur des Betons bleibt dabei meist sichtbar.
Uni- und Chips-Beschichtung
Die Uni-Beschichtung bringt eine gleichmäßige Farbe auf die Fläche und ist ein Klassiker für Garagen, Werkstätten und Gewerbe. Beim Chips-System werden Farbflocken eingestreut. Das sieht lebendig aus, kaschiert kleine Verschmutzungen und kann die Oberfläche griffiger machen.
Welche Art für welchen Raum?
- Lager, Technikraum: Versiegelung oder Uni
- Garage: Uni oder Chips
- Keller als Wohn- oder Hobbyraum: Uni, Chips oder Design
- Flur, Wohnzimmer, Küche: Design, Metallic oder Marmoroptik
- Gewerbe und Gastronomie: Uni oder Design mit Rutschhemmung
Die genaue Wahl hängt vom Untergrund und von der Nutzung ab. Dazu beraten wir Sie gern.
Rutschhemmende Systeme
Für Bereiche mit Nässe oder vielen Schritten gibt es Beschichtungen mit eingestreutem Quarzsand oder speziellen Versiegelungen. Sie erhöhen die Rutschhemmung, lassen sich aber etwas aufwendiger reinigen als glatte Flächen. Wir stimmen den Grad der Rutschhemmung auf die Nutzung ab: Treppe, Nassbereich, Gastroküche oder Werkstatt haben jeweils andere Anforderungen.
Schichtaufbau verständlich erklärt
- Untergrundvorbereitung: Schleifen oder Strahlen, Absaugen
- Grundierung: verbindet Untergrund und Beschichtung
- Kratz- oder Ausgleichsspachtel: bei unebenen Flächen
- Beschichtung: Farbe, Chips oder Design
- Versiegelung: Schutz, Glanzgrad, ggf. Rutschhemmung
Nicht jeder Boden braucht jede Schicht. Welche nötig sind, zeigt die Besichtigung.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Versiegelung und Beschichtung?
Eine Versiegelung ist dünn und schützt vor Staub und Flecken. Eine Beschichtung baut mehr Material auf und ist deutlich belastbarer.
Welche Beschichtung eignet sich für den Keller?
Je nach Nutzung Versiegelung, Uni, Chips oder ein Design-System – immer nach Prüfung der Feuchtigkeit.
Kann man Systeme kombinieren?
Ja, zum Beispiel ein Chips-System mit rutschhemmender Versiegelung oder eine Uni-Fläche mit farbigen Markierungen.
Ihr nächster Schritt
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